ÜBER MICH
"Das Schicksal legt seine Hand auf den Augenblick der Aufnahme und verwandelt ihn, bevor wir es begreifen – mal heller, mal dunkler.
Ein Foto wird dann zum stillen Beweis: Wir sind mittendrin."
"Das Schicksal legt seine Hand auf den Augenblick der Aufnahme und verwandelt ihn, bevor wir es begreifen – mal heller, mal dunkler.
Ein Foto wird dann zum stillen Beweis: Wir sind mittendrin."
Seit ich laufen kann, hat mich die Fotografie magisch angezogen – oder, um es weniger dramatisch zu sagen: Mit 16 Jahren hat’s mich endgültig erwischt. Seitdem renne ich mit einer Kamera herum wie jemand, der ständig glaubt, hinter der nächsten Ecke könnte ein kleines Wunder lauern. Und manchmal tut es das sogar.
Immer wieder finde ich mich staunend in der Welt der Bilder wieder, in der ein einzelner Klick unser ganzes, verrücktes und herrlich chaotisches Universum einfangen kann.
Diese Leidenschaft hat mich auf eine abenteuerliche Reise voller Erfahrungen, Fehlversuche, Aha‑Momente und raffinierter Techniken geführt. Dabei habe ich ein feines Gespür für den perfekten „Augen‑Blick“ entwickelt – wie ein Detektiv, der den flüchtigen Momenten hinterherjagt, bevor sie sich wieder aus dem Staub machen.
Es fasziniert mich, die Welt durch meine Linse(n) zu betrachten und jedes Mal dieses kleine Wunder zu erleben: Wie sieht das eigentlich aus, wenn ich es fotografiert habe?
Jeder besondere Moment erzählt seine eigene Geschichte – manchmal leise, manchmal laut, manchmal mit einem Augenzwinkern.
Und wann immer es passt, lasse ich in meine Bilder gern etwas Besonderes einfließen: einen gedanklichen Stolperstein, eine charmante Schräge, ein Detail, das irritiert, zum Nachdenken anregt oder sogar Fragen aufwirft.
Meine Fotos sollen nicht einfach nur gesehen werden – sie sollen hängen bleiben.
Man soll sich an sie erinnern, weil sie anders sind: ein bisschen frech, ein bisschen eigen, ein bisschen „Was soll das denn jetzt?“ – und genau deshalb besonders.
Meine Fotos sind Fenster, die nicht nur das Motiv zeigen, sondern auch einen Blick in unsere eigene Seele erlauben. Dabei ist es völlig egal, ob die Aufnahmen in lebhaften Farben, ausdrucksstarkem Schwarz‑Weiß oder herrlich eigentümlich daherkommen.
Am Ende vollendet die Fantasie des Betrachters die Aussage eines Bildes – nicht ich.
Und schließlich: Wer könnte einem Klick widerstehen, der ein ganzes Universum enthüllt? 💫
Lutz O. Stein
Mitglied im Deutschen Verband der Pressejournalisten
Selbstportrait mit Landschaft
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