Am 30. Mai fuhr ich in Richtung Zeitz – eigentlich nur, um einen Schrank zu kaufen.
Kurz vor dem Ziel sprang mir ein ziemlich verfallenes und verlassenes Gehöft ins Auge, das sofort meine Neugier weckte. Auf der Rückfahrt hielt ich dort an, Kamera im Anschlag, bereit für ein paar stille Momentaufnahmen, die dieser Ort förmlich einzufordern schien.
In der Nähe des Gutes stand ein Mann, der mich mit einer Mischung aus Neugier und „Was will der denn hier?“ musterte. Also ging ich einfach auf ihn zu – manchmal ist das der beste Weg, um Misstrauen zu entwaffnen. Anfangs war er zurückhaltend, doch nach und nach öffnete er sich und erzählte mir erstaunlich viel über die Geschichte dieses Ortes.
Zwischendurch begleitete mich dieser freundliche Herr sogar, während ich mit offener Linse und offenem Blick über das Gelände streifte.
Ich möchte mich herzlich bei Herrn Phillip bedanken, der mir diesen ungewöhnlichen Ort nicht nur gezeigt, sondern auch mit Leben gefüllt hat. Es war ein eindrucksvoller Tag – einer von denen, die man nicht vergisst.
Vielen Dank, Herr Phillip. 🫶